PRP (plättchenreiches Plasma) und Mesotherapie sind nicht-chirurgische Behandlungen, die vorhandenes Haar stärken und eine Haartransplantation ergänzen können.
Was ist PRP?
Für die PRP-Behandlung wird eine kleine Menge Eigenblut entnommen und zentrifugiert. Das so gewonnene, an Blutplättchen reiche Plasma wird in die Kopfhaut injiziert. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren sollen die Haarwurzeln anregen. Die American Academy of Dermatology beschreibt PRP als Option, die allein oder vor einer Haartransplantation eingesetzt werden kann.
Was ist Mesotherapie?
Bei der Mesotherapie werden Wirkstoffkombinationen (z. B. Vitamine, Aminosäuren) mit feinen Nadeln in die obere Hautschicht eingebracht. Die wissenschaftliche Datenlage ist bislang begrenzt.
Für wen geeignet?
- bei beginnendem Haarausfall oder dünner werdendem Haar
- ergänzend nach einer Haartransplantation
- für Frauen mit diffusem Haarausfall – nach ärztlicher Abklärung
Meist sind mehrere Sitzungen im Abstand einiger Wochen nötig. Die Wirkung ist individuell und nicht dauerhaft; regelmäßige Auffrischungen sind üblich.
Quellen und weiterführende Informationen
- A hair transplant can give you permanent, natural-looking results – American Academy of Dermatology
- Hair Loss Treatments: Topical, Medications & Surgery Options – Cleveland Clinic
- How to treat hair loss – American Academy of Dermatology
Zuletzt geprüft: 10/2026
Häufige Fragen
Häufig werden drei bis vier Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen empfohlen, danach Auffrischungen nach Bedarf.
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